11 Sommertipps für Tuttlingen

Egal ob verbucht, pleite, indisponiert, balkoniert, immigriert, eingecheckt oder sonstwie in Medizintechnikweltzentrumtuttlingen zu Gast: hier sind 11 Tipps, wie man die Stadt im Sommer entdecken kann.

Ja, im Sommer, wenn’s heiß ist, geht man baden. Schließlich kann man sonst “sowieso nichts Gescheites anfangen”. Wer trotzdem Lust hat, was anderes zu machen, bekommt 11 Tipps für das Sommerleben in der Stadt, die überrascht:

#1 Im Grünen
wandern

Der Premium-Wanderweg “Donauversinkung” im Stadtteil Möhringen ist bei weitem nicht das einzige Hiking-Highlight im Stadtgebiet. Rund um den Honberg gibt es so manches Stück Natur jenseits der touristischen Pfade zu entdecken, die auch bei einem ausgedehnten Abendspaziergang gut zu machen sind. Mehr Infos dazu im Rathaus. Aktueller Tipp: der Weg zur 150 Jahre alten Wellingtonie.

Kinder umarmen Mammutbaum

Foto: Stadt Tuttlingen/Arno Specht

#2 Im Grünen
chillen

Wer einfach mal draußen abliegen und entspannen will, hat sowohl in der Innenstadt am Donauufer oder im Stadtpark als auch außerhalb viele Gelegenheiten. Meine persönliche Entdeckung: die Liegewiese am Stausee zwischen Möhringen und Eßlingen. Parkplatz am See, traumhaft ruhig und sehr gepflegt.

Stausee mit Liegeweise

#3 Im Grünen
grillen

Tuttlingen hat 11 öffentliche Grillplätze. Wer in der Kernstadt bleiben will, muss auf den Honberg steigen (lohnt sich auch ohne Grillen). Ansonsten sind die Grillplätze meistens an die Wanderwege angebunden. Einige sind am Wochenende sogar bewirtschaftet wie der an der Heusack-Hütte. Hier ist an den Wochenenden die SAV-Ortsgruppe von Eßlingen aktiv.

Hütte mit Grillstelle

#4 Im Park
sommern

Nach dem Honberg-Sommer ist “Sommer im Park” die nächstgrößte Open-Air-Reihe. Während der gesamten Schulferien gibt es hier Programm für alle Altersgruppen. Gewirtet wird natürlich auch. Sommer im Park-Programm.

Bühne im Donaupark Tuttlingen

#5 Im Kino
unter Sternen sitzen

Ihr merkt’s schon am Foto: dieser Tipp ist nicht erfahrungsgebunden. Im Freilichtkino im Donau-Stadion hinter der Stadthalle kommen trotzdem Blockbuster und klassische Movies. Welche, erfahrt Ihr im Scala.

Tuttlingen bei Nacht von oben

#6 In der Donau
Boot fahren

Ganz easy – vor allem wenn der andere treten muss – ist eine Bootsfahrt auf der Donau. An der Groß Bruck an der Strandbar Golem kann man einsteigen. Boote können unterschiedlich lange gemietet werden. Einfach hingehen, einsteigen und die Stadtansicht vom Fluss aus genießen.

Bootfahren

#7 In der Gegend
radeln

Im Donaupark und im Stadtgebiet lässt es sich auch ganz gut radeln. Wer länger von Tuttlingen ausfahren und das Umland unter bestimmten Themen kennenlernen will, kann den ausgeschilderten Touren von Donaubikeland folgen.

Radfahrer

#8 Braukunst
tasten (sprich: täistn)

Tuttlingen hatte Ende des 19. Jahrhunderts mindestens 42 Brauereien. Genauso viele wie Dortmund. Allerdings mit dem feinen Unterschied, dass Dortmund damals über sieben Mal so viele Einwohner hatte wie Tuttlingen. Das bedeutet aber nicht, dass ein Donaustädter sieben Mal soviel gesoffen hat wie ein Ruhrpottler. In Tuttlingen gab’s schon damals sehr viele Einpendler – und keine Kantinen. Dann kam die Eisenbahn und mit ihr das Brauereisterben. 1996 machte die Pfauenbrauerei als letzte zu. Heute gibt es im Stadtgebiet wieder zwei Brauereien. Für das Brauwerk Salvermoser und HopfX Bräu gilt aber das, was für alle handwerklichen Brauereien gilt: Bier ist noch lange nicht Bier, also: hingehen und schmecken. Top-Tipp: ein Biertasting im La Siciliana’s Tagblatt mit Biersommelier Alex.

HopfX

#9 Baustellen
besuchen

“A Loch grabe” gehört zu den großen schwäbischen Leidenschaften. Nicht nur deshalb gibt es in Tuttlingen viele Baustellen. Sie sind aber auch Bühne. Insbesondere mit dem Langen Samstag verbindet man Baustellen und Buden zum Event: Tuttlingen belebt den Langen Samstag

Baustelle mit Bagger

#10 Eisenbahnen
besichtigen

Wer etwas für den Charme des Morbiden übrig hat und nicht immer nur Friedhöfe besuchen will, sollte einmal im Deutschen Dampflok- und Modelleisenbahnmuseum in der Möhringer Vorstadt vorbei schauen. Zahllose alte Loks und Waggons kann man während der Öffnungszeiten besichtigen. Richtig lebendig werden die alten Eisenrösser so richtig, wenn die private Betreiberfamilie eine Führung macht und die abenteuerlichen Geschichten der Loks und Waggons erzählt, die mittlerweile Zuhause sind im ehemaligen Bahnbetriebswerk.

Zwei Räder einer Dampflok

#11 In den Ecken
lesen

Wenn man lesen schreibt, ist das wohl selbstsprechend. Und wer diesen Post bis hierher gelesen hat, ist auch dafür geeigent. Dennoch zusätzlich eine animierende Zahl: in der Tuttlinger Stadtbibliothek gibt es 62.000 Medien.

Lesende Frau

Dank geht an Arno Specht, der nichtsahnend, aber effektiv inspiriert hat.

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