Stark: die BodenseeErlebniskarte

Die BodenseeErlebniskarte ist ein hervorragendes Instrument, wenn man gerne aktiv ist und vom See das Mehr haben will.

Die Internationale Bodensee Tourismus gibt die BodenseeErlebniskarte in mehreren zeitlichen, qualitativen und preislichen Staffelungen heraus. Die Gültigkeit beginnt bei drei Tagen für kleine Trips, für eine Woche bei Kurzurlauben und geht bis 14 Tage für längere Aufenthalte. Grundsätzlich wird unterschieden, ob man die weiße Flotte des internationalen Schiffahrtsverbandes VSU mitnutzen will oder nicht. Dann ist man entweder Landratte oder Seebär. Wer auf bestimmte Klassiker verzichtet bzw. bereit ist, einen Teil des Eintrittsgeldes zu bezahlen, kann auch noch Sparfuchs werden. Für sein tierischstes Vergnügen sollte man den Griffel spitzen und die eigenen Pläne mit den Einsparmöglichkeiten abgleichen.

Seebärig: Zwölf Tage rund um den Bodensee

Am flexibelsten bleibt man als “Seebär”. Die All-inclusive-BodenseeErlebniskarte gilt für alle Partnerziele und die weiße Flotte. Ich nehme die 14-Tage-Variante. Mein Sohn im Vorschulalter ist jetzt erst recht “Mini” und darf überall hin kostenlos mit. Mit unserem Hymer Van fahren wir zuerst nach Lindau.

BodenseeErlebniskarte und Sommerplaner

Unsere Tour führt uns in den nächsten zwölf Tagen einmal rund um den See. Hier unser Roadbook BodenseeErlebniskarte in der Schweiz, in Österreich und Deutschland im Überblick:

Schifffahrten

  • Lindau – Meersburg
  • Meersburg – Friedrichshafen
  • Friedrichshafen – Lindau
  • Lindau- Rohrschach
  • Rohrschach – Lindau
  • Dingelsdorf – Konstanz

Bodenseeschiff Lindau

Sehenswürdigkeiten

Die Blumen- und Gemüseinsel Reichenau gehört zu den kulturell wichtigsten Orten am Bodensee

Die Blumen- und Gemüseinsel Reichenau gehört wegen ihrer klösterlichen Vergangenheit zu den kulturell wichtigsten Orten am Bodensee

Trotz der doch schon ganz imposanten Liste sei darauf hingewiesen, dass wir auch genügend Zeit hatten für Freibadbesuche oder auch Besuche bei Sehenswürdigkeiten, die nicht Partner der BodenseeErlebniskarte sind. (Ein großes Thema dieser Reise war Bier.) Das Wetter war in der zweiten Woche etwas herb. Wir waren mit dem Wohnmobil unterwegs. Bei Sonne wären bestimmt noch zwei, drei Schiffsfahrten mehr oder ein Ausflug nach Liechtentein drin gewesen. Auch mussten wir wegen technischer Herausforderungen, deren Bewältigung von der “Sparzeit” abging, das eine oder andere geplante Ziel auslassen. Oder positiv ausgedrückt: selbst bei unerwarteten Ausfällen lohnt sich die BodenseeErlebniskarte. Was bedeutet das in Zahlen? Obwohl wir die ganz “dicken Fische” nicht mitgenommen haben, haben wir in diesem Urlaub 55,30 € gespart, das sind fast 40%.

und Markus Böhm von der ibt/bodensee.eu - hier bei einem Besuch im Konstanzer Büro - haben die Ideen für die Bodensee-Tour mit der #bek organisiert.

Michelle Braun und Markus Böhm von der ibt/bodensee.eu – hier bei einem Besuch im Konstanzer Büro – haben die Ideen für die Bodensee-Tour mit der #bek organisiert.

Zur BodenseeErlebniskarte zählen nicht nur die Orte rund um das Ufer. In allen Himmelsrichtungen gibt es bis ins Hinterland attraktive Ziele: Im Osten bis ins oberschwäbische Allgäu und den Bregenzerwald, im Süden bis nach Liechtenstein, im Westen bis nach Schaffhausen und im Norden bis an die Junge Donau. Nach zwölf Tagen ist meine Karte an der unteren Kante etwas abgerubbelt. Das macht beim Barcode keine Schwierigkeiten, aber wenn der Partner im Verbund keinen Scanner hat, muss er in seiner Kasse die Nummer eingeben. Die war bei mir am Ende der Reise nicht mehr lesbar. Ich wurde trotzdem überall reingelassen. Dankeschön!

Fazit: Die BodenseeErlebniskarte ist eine hervorragende Sache. Nicht nur, weil man sparen kann, sondern weil sie auch animiert, die Attraktionen rund um den Bodensee zu besuchen. Die Begleithefte nehmen eine Menge Arbeit ab. Sehr gut gefällt mir die internationale Ausrichtung. Mehr denn je ist es wichtig, grenzüberschreitend zu denken. Der See ist rundherum prall gefüllt mit besuchenswerten Zielen – auch mit solchen, die sich bisher nicht in diesem Verbund engagieren. Man muss ja bedenken, dass über die BodenseeErlebniskarte “nur” 160 Angebote gelistet sind. Zwei Anregungen: es gibt Attraktionen, die keinen Eintritt nehmen. Hier wäre eine Option, dass man diese Angebote mitbewirbt, um den werblichen Effekt nutzen zu können. Klasse wäre natürlich eine Jahres- oder Saisonkarte. Es gibt sehr viele Stammgäste am Bodensee. Die Einheimischen würden im Alltag profitieren und bestimmt mehr Angebote mit ihren Familien wahrnehmen, wenn man ein paar Tage in Balkonien hat.

Vielen Dank an die ibt für die Bereitstellung einer BodenseeErlebniskarte und die Unterstützung bei der Planung.

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