Weißdorn-Panna Cotta

Bohinj: Naturnähe und Kulinarik in der Gorenjska

In Bohinj kann man in naturnaher Umgebung einmalige kulinarische Entdeckungen machen.

Frau am Bohinj-See Blanka, unsere Organisatorin in Bohinj

Wie es das Schicksal wollte, konnte ich ein paar Tage in Bohinj verbringen. Mit Bohinj wird nicht nur unser slowenischer Aufenthaltsort in der Gorenskaja bezeichnet, sondern auch das umliegende Tal in den Julischen Alpen mit seinen schroffen, grünen Felsen und der See in der Talsohle. Trotz unseres hohen Arbeitspensums gab es einige Gelegenheiten, die Gorenskaja kennen zu lernen.

Lounge im Eco-Hotel Bohinj

Modernes Nachhaltigkeitskonzept im Bohinj ECO Hotel

Unsere Unterkunft war durchaus edel und ich habe mich dort sehr wohl gefühlt. Die Zimmer sind chic eingerichtet und von zahlreichen Orten im ECO Hotel hat man eine schöne Aussicht auf die Landschaft der slowenischen Gorenskaja. Heimatgefühle gab es auch, weniger wegen der beeindruckenden Szenerie, sondern wegen der Geberit-Ausstattung des Bades. Die Lobby und Speiseräume sind großzügig und einladend ausgestattet und auf den Wänden finden sich zahlreiche Kunstwerke, die den ästhetischen Charakter des Hotels unterstreichen. Von der naturnahen Ausrichtung zeugen einige ökotouristische Zertifikate, die in der Lobby aufgehängt wurden. Wir waren in der Nebensaison hier, was sich wohl generell empfiehlt, denn im Sommer leidet die Bevölkerung in Bohinj bereits an Overtourism. Generell war ich aber sehr beeindruckt von Bohinj. Der Ort war für unser Tagungsthema “Green Jobs” gut gewählt, E-Bike- und E-Car-Ladestationen an verschiedenen Plätzen im Ort bieten eine fortschrittliche Infrastruktur.

Zimmer im Eco-Hotel Bohinj

Bad im Eco-Hotel Bohinj

Kräuterkulinarik im Bohinj ECO Hotel

Die Menüs während unseres Aufenthaltes haben mir sehr gut gefallen, weil insbesondere Kräuter und regionale Produkte einbezogen wurden. Ein Nachtisch bestand aus Weißdorn-Panna Cotta mit Sauerampfer-Eis (siehe Bild ganz oben). Das könnte ich mir auch in einem schwäbischen Restaurant auf der Alb vorstellen und so zeigen sich immer wieder viele Gemeinsamkeiten zwischen den Ländern Europas. Wirklich überraschend ist das nicht, den die heutige Gorenjska in Slowenien war früher ein Teil des Habsburger Reiches und die Region hieß Oberkrein. Hier ein paar Beispiele für die Speisen der Menüs im Bohinj ECO Hotel:

Vorspeise Truthahn-Paté mit Honig und Knoblauch an Schnittlauch-Öl

Zwischengang Polenta mit Steinpilzen

Fleischgang Rumpsteak mit Pfefferbutter, Spargelpuree und gefüllten Frühlingskartoffeln

Dessert im Hotel Bohinj Apfelkuchen, Buchweizen-Streusel und Beeren

Frühstücksbuffet im Eco-Hotel Bohinj Das Frühstücksbuffet

Ausfahrt ins Restaurant Rešje

Am nächsten Abend werden wir in einen Teilort von Bohinj mit dem Namen Nemški Rovt gefahren, um ein weiteres Menü zu genießen. Nemški Rovt heißt übersetzt soviel wie Deutschruth. Der Name kommt von einer ehemaligen deutschen Enklave. Nemški Rovt liegt etwas abgelegen und ist heute ein Teilort von Bohinj. Wir kehren im Restaurant Rešje ein, das sich als Geheimtipp erweist. Das urige Ambiente dort passt zur wildwüchsigen Landschaft von Bohinj.

Bohinj-See

Restaurant Resje in Bohinj-Nemski Rovt

Die Küche hier ist ähnlich wie im Hotel in Bohinj: viele regionale Speisen mit Kräutern verfeinert. Als Begleiter gab es zu meinem Vergnügen slowenische Craft-Biere, die ich am nächsten Tag spgar im Supermarkt zu erschwinglichen Preisen entdeckte. Zu Essen gab es unter anderem eine Pastete, ein Getreiderisotto und Zanderfilet mit Romanesco:

Pastete im Restaurant Rešje

Getreide-Rissotto im Restaurant Resje Bohinj

zanderfilet im Restaurant Resje, Bohinj

Slowenisches India Pale Ale in Bohinj

Bohinj und die Gorenjska haben mich sehr beeindruckt. Menschen, Landschaft, Küche – alles sehr modern und umweltbewusst. Da kann man sich gut vorstellen, dass hier in der Hauptsaison sehr viel los ist. Ich werde trotzdem nochmal nach Bohinj reisen – wieder in der Nebensaison.

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