Wer eine kulinarische Reise durch Frankreich an den westlichen Atlantik unternimmt, findet hier zahlreiche Restaurants, die nicht nur durch ihre Küche begeistern,
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Übersicht der Restaurants in der Vendée
Selbstverständlich gibt es in der Vendée zahllose Restaurants – auch mit Sterneküche. In diesem Artikel werden jedoch die Restaurants vorgestellt, die wir besucht haben. Sie zeigen eine ungezwungener und kulinarisch hochwertige Küche. Für einen Besuch ist es nicht entscheidend, französisch sprechen zu können. Die Verständigung in Englisch funktioniert gut. Wichtig für Preisbewusste: wer ein Menü wählt, fährt günstiger, besonders beim Mittagstisch. Hier die Karte unserer Porträts:
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Die Landschaft der Vendée ist so vielseitig wie ihre Erzeugnisse und Speisen. Dazu zählt nicht nur die Atlantikküste mit ihrem Reichtum an Meeresbewohnern, sondern auch die typische Marais und das hügelige Hinterland. Ein einmaliges Ensemble an Produkten und verdelten Erzeugnissen wartet hier auf Gäste.
Infobox Aus der tourstory.de Redaktion
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Hier die Porträts der Restaurants, die wir besucht haben:
Le Macis (Sainte-Hermine): ambitionierte Landküche in moderner Atmosphäre
Mit dem Le Macis wartet in Sainte-Hermine ein Restaurant, dem es gelingt, gehobene Kulinarik und lockere Gepflogenheiten unter einem Dach zu vereinen. Dazu gehört ein modernes Ambiente in gedeckten Farben. Auch ein Außenbereich steht bei geeignetem Wetter offen. Es gibt traditionelle französische Küche, die à la Carte angeboten wird. Es drängt sich jedoch förmlich ein Menü auf, das aus der Karte zusammen gestellt werden kann. Die Speisen werden mit saisonalen Zutaten variiert. Als Entrée gibt es hier unter anderem ein regionaltypisches Magret de Canard (Entenbrustfilet).

Das Restaurant Le Macis bietet nicht nur ein Restaurant, sondern auch einen Spirituosen- und Weinhandel. Entsprechend versiert ist der Service bei der Beratung, wenn man nach regionalen Erzeugnissen fragt. Sie wissen, woher das empfohlene Produkt kommt. Mein Glücksgriff war ein roter Rum der Distillerie Tigre aus dem Nachbarort Thiré.





Le Macis, 17 Route de la Rochelle, 85210 Sainte Hermine; Anfahrt mit Google Maps
Infos und Reservierung im Le Macis, auch spontane Besuche sind möglich.
Au Fil des Saisons (Luçon): wenn Kochen fast sprachlos macht
Am Rand der Stadt Luçon, befindet sich das „Fil des Saisons“. Wie der Name des Restaurants schon sagt, entspannt sich die Karte am Lauf der Jahreszeiten. Das Interieur ist geprägt von Lavendeltönen, die den Raum in eleganter Zurückhaltung zur Bühne für feine Gerichte und Getränke macht.

Während unseres Besuchs im Herbst gab es (die letzten) frischen und gegrillten Sardinen der Saison mit hausgebackenem Brötchen. Wie in allen Gerichten ist auch in den Hauptspeisen eine Liaisons aus feinen und kräftigen Aromen gelungen. Es gab Medaillons aus Perlhuhn und Ente an einem Dreierlei von Kartoffeln und buntem Gemüse, dazu eine Thymian-Reduktion. Saisonale Früchte und eine Kugel Cassis-Eis bereicherten die Tarte de Pommes. (Ja, in der Vendée gibt es auch im September und Oktober frische Erdbeeren.) Was soll man sagen? Das Au Fil des Saison gehört zu den besten Restaurants, die sich präsentiert haben.






Au Fil des Saisons, 55 Rte de la Roche sur Yon, 85400 Luçon, Kontakt und Reservierung
Tipp: In der Nachbarschaft befindet sich die Smeele Brewery, die auch unseren alkoholfreien Essensbegleiter kreiert hat.
Lay 4 Sens (L’Aiguillon-la-Presquìle): Meerestiere von der Muschelküste
Mit dem Lay 4 Sens in L’Aiguillon-la-Presquìle erreichen wir die Küste und damit auch die Spezialitäten-Restaurants der Vendée, bei denen Fisch und Meeresfrüchte die Carte dominieren. Gerade in den Nebensaisons entfaltet das Meer seinen Reichtum in besonderer Weise und die Küstenregionen der Vendée bieten mehr Ruhe und dennoch sommerliche Temperaturen ohne Hitze.

Zweifel an der Frische werden bereits an der Tür zerstreut. Hier steht das Aquarium mit den noch lebenden Hummern, Langusten und anderen Spezialitäten. Die Essenauswahl fällt nicht schwer. Das Menu classique bietet die Möglichkeit eines günstigen Meermenüs. Als Entrée gibt es hausgemachte Fisch-Terrine aus Merlu und Lachs. Als Hauptgang steht ein rustikaler Teller aus Dorsch auf der Karte. Er wird kombiniert mit einer Kruste aus Parmesan und Chorizo. Das robuste Aroma der Hartwurst bildet auch die Basis für die Soße zu den Linguine.





Lay 4 Sens, 1 Place du Dr Pacaud, 85460 L’Aiguillon-la-Presqu’île, Reservierungen via Website
Bistrot Gautté (Saint-Gilles-Croix-de-Vie): wo die Einheimischen essen
Saint-Gilles-Croix-de-Vie gehört zu den wichtigsten Küstenorten der Vendée. Eine reiche Geschichte aus Handel und Fischerei hat die Stadt geprägt und eine reichhaltige Küche hervorgebracht. Es gibt dabei keine zuverlässigere Empfehlung, als ein Restaurant zu besuchen, das auch bei den Einheimischen beliebt ist. Eines davon ist das Gautté, das unser Guide ausgesucht hat.

Das Interieur zeigt sich unkompliziert, und dabei aber maritim und kunstsinnig. Genau das Richtige, um ein delikates Mittagsmenü zu nehmen. Hier gibt es die allerorts in der Vendée üblichen und beliebten Rillettes vom frischen Fisch in besonders schmackhafter Zubereitung. Mein Guide nimmt den Salat mit warmem, paniertem Ziegenkäse. Als Hauptgericht gibt es ein Hachis Parmentier mit konfierter Ente und hausgemachte Gnocchi in Basilikumcreme. Zwei Kugeln Eis gehören zu den gängigen französischen Desserts, hier im Gautée besonders aromatisch.






Bistrot Gautté 6 Rue Gautte, 85800 Saint-Gilles-Croix-de-Vie; telefonische Reservierung: +33 9 81 42 13 81
L’Estran (Notre-Dame-de-Monts): alles, was die Vendée ausmacht
Im L’Estran bekommt man typische Fischgerichte und Meeresfrüchte der Vendée und Frankreichs. Eines davon ist Choucroute de la mer, also Sauerkraut mit Meeresfrüchten und Beurre-blanc. Ich überwinde meine Gedanken an Kassler Kraut und probiere diese Spezialität, was ich nicht bereue. Das Weinkraut mit Langoustinen und Muscheln schmeckt hervorragend.

Langustinen gibt es hier freilich auch ohne Weinkraut, dann als Vorspeise mit hausgemachter Mayonnaise. Wer nicht sonderlich geübt mit Fisch ist, muss keine Sorgen deswegen haben. Ein ganzer gebratener Fisch wird auf Wunsch am Tisch filetiert. Darüber hinaus ist das L’Estrat kein exklusives Fischrestaurant. Der Landgasthof am Atlantik serviert auch fleischhaltige und vegetarische Gerichte. Als Vorspeise gibt es beispielsweise Entenmagen mit Foie Gras. Foie Gras ist in der Vendée häufig von der Entenleber.






Restaurant l’Estran, 55 Rue de Saint-Jean-de-Monts, 85690 Notre-Dame-de-Monts, Reservierung
Le Robinson (Saint-Jean-de-Monts): Saisonale Zutaten fein verbunden
Das Restaurant Le Robinson gehört zu den Degustationen, die an ein Hotel angebunden sind. Hier kann man sowohl „en passant“ einen Mittagstisch zu sich nehmen wie abends fein dinieren.

Der Mittagstisch während eines herbstlichen Besuchs (der in der Vendée einem Sommer gleichkommen kann) zeigte sich in saisonalen Gerichten. Als durchaus gesunde und schmackhafte Kombination von Bitterstoffen zeigte sich das Entrée: Endiviensalat mit Entenstreifen, Rochefort-Blauschimmelkäse und Walnüssen. Der Hauptgang aus Hähnchen mit Wirzelgemüsen blieb ebenso auf dieser Line wie der Nachtisch aus Crumble auf heißen Pflaumen.




Restaurant Le Robinson, 28 Boulevard du Maréchal Leclerc, 85160 Saint-Jean-de-Monts
Pilours (Saint-Hilaire-de-Riez): am besonderen Ort mit Atlantik-Blick
Das Pilours besticht durch seine Lage. Direkt an der Küste gelegen, öffnet sich der Blick auf die Weite es Atlantiks. Kein Wunder also, dass es hier auch eine große Terrasse gibt.

Hier bietet sich Gelegenheit, eine Troussepinette als Aperitif zu nehmen. Sie ähnelt einem Vermouth, ist aber durch ihren süßlichen Anteil an Schlehen milder. Übrigens ist die Vendée auch eine Bierregion. Es gibt hier einige regionale Brauereien, die im Zuge der Craftbeer-Bewegung entstanden sind. Die Speisekarte zeigt sich mit zahlreichen typischen Spezialitäten aus Fisch, Rind oder Ente. Auch ein Tartar ist hier im Angebot.



Restaurant Pilours, 6 Avenue de la Corniche, 85270 Saint-Hilaire-de-Riez
Die Restaurants in der Vendée zeigen sich als vielfältig und vielseitig. Selbst wer nicht die Sterneküche besucht, kann hier kulinarische Erlebnisse feiern. Die Menüs bilden die ungewöhnliche Landschaft der Marais hinter der Küste und den Hügeln des Hinterlands beeindruckend ab – unbedingt eine kulinarische Entdeckung wert!
Transparenz: Die Recherchen für diesen Artikel wurden auf Vermittlung des deutschen Pressebüros von Atout France durch Einladungen der Vendée-Destinationen unterstützt. Auf den Inhalt wurde kein Einfluss genommen.
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