Mobilvetta ersetzt eine Kastenwagen-Baureihe durch den neuen Karys. Die Campervans gibt es in drei Grundrissen.
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Die Karys-Baureihe im Überblick

Manchmal kann man es ja schon gar nicht mehr hören, das Schlagwort vom Yacht-Design im Kastenwagen. Doch gerade bei Mobilvetta wäre ein alternativer Begriff fehl am Platz. Viel zu nahe liegen die Campervan-Gene am mediterranen Meer-Flair. Also schickt Mobilvetta neu gezeichnete Campervan-Baureihe auf Fiat-Ducato-Basis ins Rennen, die sich aber auch wesentlich von den Bruder-Baureihen unterscheiden.
Das Interieur ist chrom- und holzfrei
Der Mobilvetta Karys bricht mit dunklem Hochglanz-Holzfurnier und den Chromleisten. Stattdessen dominiert eine ruhige Palette aus Dunkelgrau- und Weißtönen. Die Design-Referenz bleibt dieselbe wie bei früheren Modellen. Teure Yachten stehen Vorbild, nur die Transformation wirkt deutlich bereinigt. Insofern ist es nur konsequent, die bisherige Baureihe Admiral durch den Karys abzulösen.

Durchgehende Dachstauschränke mit flachen, teils runden Fronten ziehen sich durch den Wohnraum. Licht sitzt oberhalb und unterhalb der Schränke sowie in vertikalen Streifen und taucht den Innenraum in ein kühles Weiß statt in warmes Gelb. Wertigkeit formulieren auch die 20 Millimeter der Frontenplatten aus. Die Polster der Sitzgruppe nehmen den automotiven Stil der Fahrersitze auf– wahlweise als Kunstleder-Variante „Prestige“ oder als kontrastreiche Kombination „Comfort Grey“ aus hellem Kunstleder und dunklem Stoff.

Innovativ: so geht heute Tisch im Campervan
Neu konstruiert ist der Tisch: Er hängt wie immer an der Wand, kommt aber ohne Tischbein aus. Zwei Platten – eine große mit 72 mal 45 Zentimetern und eine kleine mit 34 mal 45 Zentimetern – lassen sich einzeln oder zusammengesteckt in die Wandschiene einhängen. Werden sie nicht gebraucht, verschwinden sie in einem Staufach im Doppelboden.


Die Küche wirkt wie aus einem Guss: Die Arbeitsplatte aus Acrylstein trägt das Spülbecken, dazu kommen eine ausziehbare Arbeitsfläche, ein herausnehmbarer Auszugskorb mit zwei Einlegeböden und drei große Schubladen. Der Kompressor-Kühlschrank fasst serienmäßig 84 Liter, gegen Aufpreis gibt es 138 Liter.
Drei Grundrisse für unterschiedliche Ansprüche

Die drei vorgestellten Grundrisse unterscheiden sich in Länge und Bettkonzept. Der Karys 5.1 ist mit 5,99 Metern setzt auf ein elektrisch höhenverstellbares Querbett über einer Maxi-Garage mit variablem Volumen für Fahrräder. Der Karys 6.3 streckt sich auf 6,36 Meter und bietet Einzelbetten, die sich zu einem Doppelbett zusammenschieben lassen; hochklappbare Bettböden vergrößern bei Bedarf den Laderaum. Der Karys 6.5, ebenfalls 6,36 Meter lang, setzt auf ein elektrisch höhenverstellbares Längsbett mit variabler Breite von 165 bis 190 Zentimetern – je nach Position. Das schafft Platz für sperriges Equipment.
Allen drei Grundrissen gemein ist das Bad mit einer kleinen schwenkbaren Wand: Schwenkt der Waschtisch über die Toilette, entsteht spürbar mehr Platz zum Duschen, eine faltbare, deckenmontierte Kleiderstange und eine Schiebetür runden den kompakten Raum ab. Isofix-Punkte in der Dinette und die bereits erwähnte Tischkonstruktion mit Verstaufunktion finden sich ebenfalls in jedem Modell.

Viel Serie, noch mehr Optionen
Mobilvetta positioniert den Karys im Premium-Segment und rüstet entsprechend üppig aus. Serienmäßig gibt es eine Truma iNetX mit App-Steuerung, 200-Watt-Solarpanel, eine 100-Ah-Lithium-Batterie, 9-Zoll-Radio, Rückfahrkamera, eine Markise, elektrische Trittstufe, XL-Außenbeleuchtung, flache Fenster, externe Dusche und eine 220-V-Steckdose in der Garage. Wer mehr will, greift zu einem der neuen Pakete, welche die technische Ausstattung ausbauen.
Unter der Haube bleibt der Karys beim bewährten Fiat Ducato mit 140-PS-Turbodiesel (Euro 6E) und serienmäßigem Automatikgetriebe. Dazu gesellen sich 16-Zoll-Leichtmetallfelgen in „Glossy Black“ sowie ein umfangreiches Assistenzpaket entsprechend der neune GSR II-Regelung. Mobilvetta will die Preise zum Caravan Salon 2026 bekannt geben.
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